Liebe Eltern,
heute möchte ich Sie über die Planungen für das nächste Schuljahr informieren. Ich bin froh, dass Ihre Kinder während der vergangenen Wochen hessenweit alle wieder die Schule besuchen durften, ihre Freunde und Lehrkräfte jeden Tag treffen und am Unterricht nahezu in gewohnter Weise teilnehmen konnten. Auf dieses Maß an Normalität haben wir alle gemeinsam viele Monate gewartet. Die zurückliegende Zeit war für Sie und Ihre Kinder mit außergewöhnlichen Belastungen verbunden. Ich danke Ihnen sehr für Ihr Durchhaltevermögen. Im Folgenden finden Sie alle für Sie wichtigen Informationen für die Zeit nach den Sommerferien.

1. Täglicher Präsenzunterricht

Der Inzidenzwert liegt erfreulicherweise derzeit hessenweit im niedrigen Bereich. In der Hoffnung, dass die gegenwärtige positive Pandemielage mit einer zunehmenden Impfquote und breit verfügbaren Testmöglichkeiten in den Schulen auch nach den Sommerferien kontrollierbar anhält, ist es meine Absicht, in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der Kultusministerkonferenz im neuen Schuljahr landesweit mit täglichem Präsenzunterricht zu beginnen. Dies bedeutet, dass ein weitgehend regulärer Schulbetrieb bei gleichzeitig hohen Sicherheitsstandards ermöglicht wird.

2. Hinweise für Reiserückkehrer

Die Sicherheit in den Schulen wird auch davon abhängen, wie sich das Infektionsgeschehen, insbesondere infolge von Urlaubsreisen, entwickelt. Wir alle können einen Beitrag zur Sicherheit unserer Schulen und damit zur Sicherheit unserer ungeimpften Kinder und Jugendlichen leisten.

Ich möchte Sie daher eindringlich bitten, sich und Ihre Kinder in der letzten Ferienwoche in einem der zahlreichen Testcenter testen zu lassen oder einen Selbsttest durchzuführen, um eine Ausbreitung von Virusinfektionen in die Schulen zu vermeiden.

3. Präventionswochen nach den Sommer- und Herbstferien

Als weitere Maßnahme zur Eindämmung des Infektionsrisikos am Schuljahresanfang werden wir direkt nach den Sommerferien für den Zeitraum vom 30. August bis zum 10. September zwei sogenannte Präventionswochen durchführen, in denen die Maskenpflicht im Unterricht auch wieder am Platz gilt und zudem für die Teilnahme am Präsenzunterricht drei- statt zweimal pro Woche ein negativer Testnachweis erfolgen muss. Dieser kann weiterhin in der Schule erbracht werden. So werden wir auch nach den Herbstferien verfahren.

4. Impfungen

Die Schulen bleiben nach wie vor Orte, an denen viele Menschen zusammenkommen. Wenn alle Erwachsenen im Umfeld der Kinder und Jugendlichen geimpft sind, erhöht das nicht nur die Sicherheit an unseren Schulen. Vielmehr schützt diese Impfdichte vor allem unsere Schülerinnen und Schüler. Das gilt insbesondere für alle Kinder unter zwölf Jahren, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Liebe Eltern, ich darf alle unter Ihnen, die sich noch nicht für eine Impfung entschieden haben, ermutigen, ein Impfangebot zu nutzen. Auch alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen über 17 Jahren und Schülerinnen und Schüler, für die eine Impfung empfohlen wird, sollten sich – wenn immer möglich – impfen lassen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Kinder von 12 bis 17 Jahren ebenfalls impfen zu lassen. Die Kinder- und Jugendärzte beraten dazu gerne. Bitte nehmen Sie diese Angebote in den Ferien wahr.

5. Besondere Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen

Selbstverständlich werden an den Schulen auch weiterhin besondere Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen wie regelmäßige Tests, Maskentragen und regelmäßiges und richtiges Lüften gelten:

a) Schnelltests in den Schulen

Zur Sicherheit Ihrer Kinder wird weiterhin das Testen von zentraler Bedeutung sein und regelmäßig in den Schulen angeboten werden. [Dazu benötigt die Schule eine Einwilligungserklärung, s.u.!!] Alternativ kann der Nachweis über einen sog. Bürgertest in einem der zahlreichen Testcenter vorgelegt werden. Die Teilnahme am Präsenzunterricht und anderen regulären schulischen Veranstaltungen wird weiterhin nur denen möglich sein, die zu Beginn des Schultages über ein negatives Testergebnis (außerhalb der Präventionswochen maximal 72 Stunden alt) oder über den Nachweis eines vollständigen Impfschutzes oder Genesenenstatus verfügen. Ungetestete oder vom Präsenzunterricht abgemeldete Schülerinnen und Schüler sind weiterhin verpflichtet, dem von der Schule angebotenen Distanzunterricht zu folgen. Eine direkte Zuschaltung zum Präsenzunterricht z. B. mittels eines Videokonferenzsystems können Sie dabei nicht voraussetzen.

b) Medizinische Masken

Auch das Maskentragen wird uns leider weiterhin begleiten müssen. Grundsätzlich besteht jedoch keine Maskenpflicht mehr im Freien, am Platz während des Unterrichts (Ausnahme: Präventionswochen) und wenn es zu pädagogischen Zwecken (z. B. zur Lautbildung im Fremdsprachenunterricht oder im Sportunterricht) erforderlich ist. Neu ist, dass Ihre Kinder im kommenden Schuljahr, soweit erforderlich, eine medizinische Maske tragen müssen (OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil).

c) Lüften

Gemäß den Expertenempfehlungen (z. B. des Umweltbundesamtes) ist richtiges und regelmäßiges Lüften zur Reduzierung einer etwaigen Viruslast in Innenräumen unumgänglich und daher auch in Klassenzimmern in jedem Fall zwingend durchzuführen. Dort, wo nicht richtig gelüftet werden kann, kann der zusätzliche Einsatz von qualitätsgeprüften und von Fachleuten aufgestellten mobilen Luftfilteranlagen sinnvoll sein. Das Land unterstützt daher in diesem wie auch im vergangenen Jahr die für die Schulgebäude zuständigen Städte, Gemeinden und Landkreise finanziell bei den notwendigen Schutzmaßnahmen.

d) Betretungsverbot

Bei Fieber, Husten oder sonstigen für Covid-19 typischen Krankheitssymptomen darf das Schulgelände nicht betreten werden. Dies gilt auch, wenn die typischen Symptome bei Mitgliedern desselben Hausstands (Familie) oder anderen engen Kontaktpersonen vorliegen. Bei einfachem Schnupfen haben Ihre Kinder ab dem kommenden Schuljahr die Möglichkeit, täglich zum Schulbeginn einen Selbsttest in der Schule durchzuführen.

e) Schülerbeförderung

Seitens der Landesregierung werden den Kommunen auch weiterhin finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um zusätzliche Kapazitäten in der Schülerbeförderung zu schaffen.

f) Regionale und schulbezogene Maßnahmen

Weiterhin können die Gesundheitsämter unabhängig von den vom Kultusministerium getroffenen landesweiten Regelungen – je nach Entwicklung der pandemischen Lage vor Ort – regionale oder schulbezogene Maßnahmen anordnen.

6. Schulfahrten

Nach den Sommerferien 2021 können Schulfahrten innerhalb Deutschlands grundsätzlich durchgeführt werden, sofern die Entwicklung der Pandemie dies zulässt. Schulfahrten ins Ausland bleiben bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres 2021/2022 untersagt.

Liebe Eltern, das kommende Schuljahr wird ganz im Zeichen des Förderns und Aufholens stehen. Unser landesweites Förderprogramm „Löwenstark – Der BildungsKICK“ wird unsere Schülerinnen und Schüler bei der Bewältigung der Coronakrise unterstützen. Wir haben hierbei alle Kinder und Jugendlichen im Blick und beziehen neben reinen Wissenslücken auch die sozialen, emotionalen und psychischen Auswirkungen der Krise mit ein. Neben der gezielten Förderung im Unterricht und in der Schule werden Angebote zur kulturellen Bildung oder im Sportbereich sowie Ferienangebote Teil unseres breit ange-legten Maßnahmenpakets sein. So können beispielsweise in den vor uns liegenden Som-merferien Schülerinnen und Schüler in ganz Hessen auf Empfehlung der Schule an einem Lerncamp teilnehmen. Ich hoffe, dass Ihre Kinder mit großer Freude die ganze Vielfalt unserer löwenstarken Angebote nutzen werden.

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Kindern erst einmal schöne und erholsame Ferien. Nutzen Sie die durch die gegenwärtig niedrigeren Inzidenzen möglichen Freiheiten be-sonnen und verantwortungsvoll und geben dem Virus und seinen Mutationen durch Leichtsinn möglichst keine Chancen. Wir tragen alle füreinander Verantwortung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Prof. Dr. R. Alexander Lorz

Üblicherweise befassen sich die Schüler:innen mit dem Thema Licht im Physikunterricht. Doch auch in der Informatik begegnet uns das Thema Licht auf vielfältige Weise.

Wie überträgt man Informationen mit Licht? Wie kann uns unsichtbares Licht beim Einparken helfen? Kann man damit auch Geschwindigkeiten messen? Wie arbeiten Solaranlagen möglichst effektiv?

Um Antworten auf diese und andere Fragen zu finden, hat der Vorleistungskurs Informatik der ERS 1 am 13.07.2021 an einem Mikrocontroller-Workshop der Universität Paderborn teilgenommen.

Bei einer Einstiegsstation lernten alle Schüler:innen zunächst die Grundlagen im Umgang mit einem Arduino-Mikrocontroller. Dabei wurden LEDs zum Blinken gebracht oder mit einem Taster ein- und ausschaltet. Außerdem lernten die Schüler:innen, wie man eigene Programme mit der Arduino IDE erstellt und auf den Mikrokontroller hochlädt.

Danach konnten die Zweiergruppen an vier weiteren Stationen mit verschiedenen Eigenschaften des Lichts experimentieren.

Station 1 – Sonnenblume

Wie alle Pflanzen benötigen Sonnenblumen für ihr Wachstum viel Licht. Je mehr, desto besser. Um viel Licht zu ergattern, richten die Sonnenblumen ihren Trieb so aus, dass die Blätter immer möglichst stark von der Sonne beschienen werden. Auch moderne Photovoltaikanlagen sind in der Lage, sich ständig neu auszurichten, um dem Stand der Sonne zu folgen, damit möglichst viel Sonneneinstrahlung in Strom umgewandelt werden kann.

Woher aber weiß die Sonnenblume oder auch die Solarzelle, in welche Richtung sie sich bewegen muss?

Um diese Frage zu beantworten, wurde bei dieser Station eine Sonnenblume gebastelt, die dem Licht einer Taschenlampe folgen kann. Dazu wurde ein Helligkeitssensor, der die Lichtintensität misst, mit einem Servomotor kombiniert.

arduino blume

Station 2 – Einparkhilfe

Zum Glück sind aktuelle Fahrzeuge meist mit Einparkhilfen ausgestattet. Diese unterstützen den Fahrer oder die Fahrerin durch ihre akustischen Signale dabei, den Abstand richtig einzuschätzen und so eine drohende Kollision zu verhindern.

Aber wie funktioniert eine Einparkhilfe? Woher kennt das Fahrzeug den Abstand? Und wie wird der Abstand in einen Warnton umgesetzt?

Um diese Fragen zu beantworten, konnten die Schüler:innen mithilfe eines Infrarot-Entfernungsmessers und einem Summer bei dieser Station die Einparkhilfe eines Fahrzeugs nachbauen.

arduino parken

Station 3 Lichtschranken

Manche Geräte in unserem Alltag reagieren ganz automatisch. Wenn wir ein Kaufhaus betreten, dann öffnen sich die Türen oft wie von Geisterhand. Die Rolltreppe startet, ohne dass wir überhaupt einen Fuß darauf gesetzt haben und eine Aufzugstür, die sich gerade schließt, öffnet sich wieder, wenn wir in den Aufzug drängen.

Woran merken diese Geräte, wann sie reagieren sollen? Wieso funktioniert das alles automatisch und warum sieht man eigentlich keinen Schalter?

Bei all diesen praktischen Erfindungen kommen Lichtschranken zum Einsatz. An dieser Station konnten die Schüler:innen mit Infrarot-Dioden und Infrarot-Photodioden zwei Lichtschranken bauen, um Zeit und Geschwindigkeit zu messen.

Station 4 – Farbthermometer

Wir alle benutzen täglich Thermometer. Aber manchmal ist es ganz schön mühsam, die gemessene Temperatur auf einer Skala abzulesen.

Wäre es nicht viel bequemer, wenn der Temperaturbereich sofort durch eine Farbe visualisiert wird, so wie man es bei modernen LED-Wasserhähnen sieht?

Bei dieser Station haben die Schüler:innen einen Temperatur-Sensor eingesetzt und anschließend den gemessenen Temperaturbereich durch eine RGB-LED sichtbar gemacht.

 arduino temperatur

Die Schüler:innen hatten sehr viel Spaß dabei, die oben beschriebenen Projekte zu realisieren und haben dabei ganz nebenbei eine Menge über die Eigenschaften des Lichts gelernt.

Liebe Schüler:innen,

wir freuen uns sehr, ab dem 7. Juni 2021 wieder alle (!) Schüler:innen in der Schule begrüßen zu dürfen. Der Unterricht findet nach dem bekannten Stundenplan statt.

Herzlich willkommen!

Liebe Schüler:innen, liebe Eltern,

die Zahlen sinken weiter und wir sind in Frankfurt bei Stufe 1. Daher beginnt für die Schüler:innen der Qualifikationsphase (Q2) ab Dienstag (25. Mai 2021) wieder der Präsenzunterricht. Das heißt alle Schüler:innen der Q2 kommen wieder in einem Klassenraum zusammen und haben gemeinsam Unterricht. Weiterhin gilt u.a. für alle die Testpflicht (außer für Geimpfte/Genesene mit entsprechendem Nachweis!), Masken tragen und Abstand halten wo es möglich ist.

Die Schüler:innen der Einführungsphase (E2) werden weiterhin im Wechselunterricht beschult. Hier sind die Schüler:innen der Gruppe B ab Dienstag in der Schule und die Gruppe-A bleibt (noch) zu Hause.

Es ist ein Lichtblick und ich wünsche uns allen, dass es weiter aufwärts geht -
und mit den Zahlen abwärts.

Liebe Schüler:innen, liebe Eltern,

die Hessische Landesregierung hat am 12. Mai 2021 einen Zwei-Stufen-Plan beschlossen, wenn die 7-Tages-Inzidenz an mindestens fünf Werktagen unter 100 liegt. Für unsere Schule sind die Frankfurter Zahlen maßgebend. Das angehängte Ministerschreiben informiert Sie über die konkreten Maßnahmen. In der obigen Grafik habe ich diese kurz zusammengefasst.

Zurzeit befinden wir uns sowohl in der Qualifikationsphase (Q2) und der Einführungsphase (E2) im Wechselunterricht. Sollte die 7-Tages-Inzidenz für mindestens fünf aufeinanderfolgende Werktage unter 100 fallen, dann beginnt am übernächsten Tag Stufe 1:Die Q2 erhält Präsenzunterricht und die E2 bleibt im Wechselunterricht. Bleibt die Inzidenz weitere 14 Tage unter 100 (bzw. an fünf Tagen unter 50), dann tritt am nächsten Tag Stufe 2 in Kraft und sowohl die E2 als auch die Q2 sind im Präsenzunterricht. Nach wie vor besteht eine Testpflicht zweimal pro Woche für alle, außer für Genesene bzw. geimpfte Personen mit entsprechendem Nachweis.

Bei einer Inzidenz über 100 gilt weiterhin die "Bundesnotbremse".

Bleiben Sie weiterhin gesund!

Liebe Schüler:innen, liebe Eltern,

die sinkenden Inzidenzzahlen im Frankfurter Stadtgebiet ermöglichen ein Öffnen der Schule ab dem 12. Mai. Der Unterricht wird dann auch für die Schüler:innen der Einführungsphase im Wechselunterricht organisiert und die Lerngruppen werden geteilt. Wir beginnen am Mittwoch mit der Gruppe B. Hierzu erhalten die Schüler:innen über ihre Tutor:innen nähere Informationen per E-Mail. Auch zu den Klausuren wird es zeitnah eine Information geben.

Die verpflichtenden Corona-Schnelltests finden montags und donnerstags in der ersten Stunde der Klasse laut aktuellem Stundenplan statt. Dazu benötigen die Schüler:innen eine Einwilligungserklärung ihrer Eltern, die im Downloadbereich "Corona" zu finden ist. Bereits volljährige Schüler:innen können diese selbst unterschreiben. Hier noch eine Übersicht der Klassenräume:

11a  Raum 307       11e  Raum 450
11b  Raum 188   11f  Raum 284
11c  Raum 451   11g  Raum 189
11d  Raum 282      

Liebe Abiturient*innen,

wir drücken Euch allen ganz fest die Daumen und wünschen bei den Prüfungen viel Erfolg!! Haltet durch und bleibt gesund.

Die Bildergalerie kann man sich übrigens hier anschauen.

Herzliche Grüße,
Marcus Ivens

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