Liebe Schüler*innen der E2,

nun ist es auch für Sie soweit: Am Montag, 18.05.2020, beginnt für Sie, die Schüler*innen der E-Phase wieder der Unterricht in der Schule. Nach drei Wochen Schulschließung vor den Osterferien, zwei Wochen Osterferien, einer weiteren Woche mit geschlossenen Schulen nach den Ferien und drei Wochen Unterricht nur für die Q-Phase, nach insgesamt also neun langen Wochen müssen oder dürfen Sie nun wieder in die Schule gehen. Wir hoffen natürlich, dass Ihr Wiedereinstieg für Sie weniger mit dem Gefühl, einer lästigen Verpflichtung nachkommen zu müssen, verbunden ist, sondern dass sie sich ein klein wenig darauf freuen!

Sie haben aus der Presse, den Nachrichten und/oder sozialen Netzwerken vermutlich erfahren, dass Hessen bis zu den Sommerferien allen Schüler*innen aller Jahrgänge wieder Unterricht in der Schule ermöglichen will, allerdings in Anbetracht der Corona-Situation in stark eingeschränkter Weise und mit weitreichenden Auflagen verbunden. Wir möchten Sie in diesem Schreiben darüber informieren, was Sie erwartet, wenn Sie ab Montag wieder in Ihre Ernst-Reuter-Schule 1 kommen.

Das Wichtigste zuerst: Die weitere Öffnung der Schulen ist daran gebunden, dass alle Beteiligten (vor allem Sie als Schüler*innen, aber natürlich auch wir Lehrkräfte) die Abstandsregeln von 1,5 m einhalten, und zwar nicht nur in den Klassenräumen, sondern überall (auf den Treppen, in den Hallen, auf dem Schulhof etc.). Die Umsetzung dieser Vorgabe bedeutet für unsere Schule, dass – je nach Raumgröße – maximal 12 Schüler*innen gleichzeitig in einem Klassenraum sein können. Die Klassen und Kurse müssen für den Unterricht also geteilt, manchmal sogar gedrittelt werden. Dazu erfahren Sie weiter unten mehr.

Zunächst möchten wir Ihnen gerne die sehr umfangreichen Hygienemaßnahmen erläutern, die Sie in Ihrem Interesse, aber auch im Interesse der Allgemeinheit unbedingt einhalten müssen, und zwar ohne Ausnahmen:

  • Händewaschen: In jedem Klassenraum und in den Toiletten sind Seife und Papierhandtücher. Waschen Sie sich die Hände immer als erstes, wenn Sie in die Schule kommen, waschen Sie sie auch, bevor Sie etwas essen und natürlich wenn Sie auf der Toilette waren.

  • Einen Mund-Nasen-Schutz empfehlen wir; er ist aber während des Unterrichts nicht verpflichtend; in öffentlichen Verkehrsmitteln (also auf dem Schulweg) müssen Sie ihn natürlich tragen.

  • Damit der Abstand von 1,5 Metern auch außerhalb der Klassenräume eingehalten werden kann, nutzen Sie bitte das vordere Treppenhaus als Eingang in die Schule (also wenn Sie morgens kommen) und das hintere Treppenhaus als Ausgang aus der Schule (auf diese Weise wollen wir vermeiden, dass enge Stellen entstehen, an denen man sich aneinander vorbeiquetschen muss).

  • In den Unterrichtsräumen sind die Tische schon so gestellt, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. Die Tische müssen so stehen bleiben, wie sie jetzt stehen; Sie dürfen sie nicht verrücken und auch keine weiteren Stühle dazustellen. Das gleiche gilt für die Tische in den Hallen: Auch diese sind mit entsprechendem Abstand aufgestellt und müssen genau so stehen bleiben (auch hier: keine zusätzlichen Stühle dranrücken!).

  • In den Toiletten dürfen sich nicht mehr als zwei Schüler*innen gleichzeitig befinden, damit auch hier der Abstand eingehalten wird.

  • Achten Sie auch bitte darauf, dass Sie alles selbst dabeihaben, was Sie für sich und den Unterricht brauchen. Das beginnt mit Büchern, Heften, Stiften, Blättern, Radiergummis, Taschenrechnern und sonstigem Unterrichtsmaterial und geht weiter mit Tempotaschentüchern, Handcremes, Getränken oder Essen. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass Sie Dinge von Ihren Nachbarn ausleihen oder nutzen und umgekehrt.

Wir wissen: Das hört sich alles ziemlich gruselig an, und es tut uns auch leid, Sie mit all diesen Regeln konfrontieren zu müssen. Aber die Einhaltung dieser Maßnahmen ist absolut notwendig, damit die weitere Öffnung der Schule für den Unterricht gelingen kann. Wir hoffen und bauen daher auf Ihre Einsicht und Ihr Verantwortungsgefühl für sich und Ihre Mitmenschen.

Wir müssen als Schule allerdings auch die Einhaltung dieser Regeln gewährleisten, dafür werden Lehreraufsichten an verschiedenen Stellen des Schulgebäudes sorgen. Sie werden Schüler*innen, die sich nicht daran halten (vor allem an die Abstandsregel), zunächst nur darauf hinweisen. Aber da es unsere Pflicht ist, die Schulgemeinde insgesamt zu schützen, müssen wir Schüler*innen, die wiederholt dagegen verstoßen und ermahnt werden müssen, gegebenenfalls nach Hause schicken und zumindest für diesen Tag von der Schule ausschließen. Wir gehen aber eigentlich davon aus, dass es dazu nicht kommen wird, weil Sie hinreichend verantwortungsvoll sind.

Nun aber zur Organisation des Unterrichts:

Das Kultusministerium sieht vor, dass die Schüler*innen der E-Phase mit mindestens einem Tag in der Woche und ca. 6 Unterrichtsstunden Präsenzunterricht (also Unterricht im Klassenraum, zwischen Lehrkraft und Schüler*innen) beginnen. Vorrangig sollen dabei Deutsch, Mathematik und vor allem der 1. LOK unterrichtet werden.

Ihr Stundenplan wird also zunächst nicht allzu voll sein. Allerdings bekommen Sie in den anderen Fächern, teilweise auch in den oben aufgeführten, weiterhin Aufgaben „im Homeschooling“. Bei diesem Homeschooling geht es nicht darum, dass der reguläre Stoff vollständig erarbeitet werden kann. Allerdings soll erreicht werden, dass Sie im Rhythmus des Lernens bleiben bzw. wieder verstärkt hineinfinden. Und vor allem ist uns wichtig, dass Sie durch den Präsenzunterricht in der Schule und die digitalen Formen des Unterrichts bzw. das Bearbeiten der Aufgaben zu Hause so gut wie möglich in die Lage versetzt werden, ab nächstem Jahr die Q-Phasen erfolgreich zu bewältigen.

Damit der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, haben wir die Klassen halbiert. Wir organisieren das folgendermaßen: Die Klassen werden in eine A-Gruppe und eine B-Gruppe geteilt. Die Lehrer*innen unterrichten immer montags die A-Gruppe, dienstags die B-Gruppe. Das heißt, die eine Hälfte von Ihnen hat montags Unterricht, die andere dienstags. Die Gruppeneinteilung erfahren Sie von Ihrer Klassenlehrerin/Ihrem Klassenlehrer – die Gruppeneinteilung ist vorgegeben, Tauschen ist nicht möglich. Wer beispielsweise A angehört, muss immer dann kommen, wenn A Unterricht hat.

Nun ist es so, dass einige Lehrkräfte aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung zu einer Risikogruppe gehören und daher den unmittelbaren Kontakt mit Schülergruppen vermeiden sollten. Diese Lehrkräfte werden den Unterricht in den oben genannten Fächern im Homeschooling gestalten.
Auch bei den Schüler*innen gibt es Personen, die einer Risikogruppe angehören (in der Regel nicht wegen ihres Alters :) oder die in einem Haushalt mit einer Person aus einer Risikogruppe leben. Sollte das auf Sie zutreffen, sind Sie vom Schulbetrieb befreit (müssen allerdings eine ärztliche Bescheinigung vorlegen).

Last but not least:
Am Montag, den 18.05.2020 (-> A-Gruppen), ODER Dienstag den 19.05.2020 (-> B-Gruppen), möchten wir Sie, die Schüler*innen der E2 (außer den wegen Risikogruppenzugehörigkeit befreiten) gerne alle in der Schule sehen und mit Ihnen sprechen, d.h. Sie treffen sich mit Ihren Klassenlehrer*innen, mit denen Sie viele Fragen (ganz sicher nicht alle, denn vieles muss sich immer noch finden) klären können. Anschließend beginnen Sie mit dem Unterricht in diesem Fach.


Deshalb ist für Ihren ersten Unterrichtstag (Montag oder Dienstag, je nach Gruppeneinteilung) seit den Schulschließungen Folgendes geplant:

  • In den ersten beiden Stunden gehen Sie (auf den Abstand achten! Immer!) in Ihre Klassenräume zu Gespräch und Unterricht mit Ihren Klassenlehrer*innen.

  • Danach haben Sie Unterricht nach Plan, d.h. in der Regel Deutsch und Mathematik.

 

Wir wünschen Ihnen einen guten Start!

Und wir wünschen Ihnen (und uns) viel Gelassenheit und Geduld mit den vielen Fragen, die sich nicht gleich klären lassen werden; wir wünschen Ihnen aber auch die notwendige Disziplin bei der Einhaltung der Maßnahmen!

 

i.A. Carl Kaiser
für die Schulleitung

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern der neuen Einführungsphase 2020/2021,

leider müssen wir die Informationsveranstaltung und den anschließenden Elternabend am 13. Mai 2020 aus bekannten Gründen absagen. Sollten Sie Fragen zu den Wahlbögen haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen,
Marcus Ivens/Peter Moritz

(Studienleitung der ERS1)

 

Liebe Schüler*innen der Q2,

für Sie und uns geht am Montag, 27.04.2020, der Unterricht in der Schule wieder los. Wir hoffen, dass Sie die letzten Wochen trotz der Kontaktsperre und trotz der erheblichen Belastungen, die die Corona-Situation im Alltag und im sozialen Leben mit sich bringt, möglichst gut verbringen konnten und dass Sie sich vielleicht sogar ein ganz klein wenig darauf freuen, wieder in die Schule gehen zu „dürfen“. Wer weiß…

Wie Sie aus der Presse, den Nachrichten und/oder sozialen Netzwerken vermutlich erfahren haben, ist der Wiederbeginn zunächst nur auf wenige Schülergruppen (in der Oberstufe nur die Q2) beschränkt und mit weitreichenden Auflagen verbunden. Wir möchten Sie in diesem Schreiben darüber informieren, was Sie erwartet, wenn Sie ab Montag wieder in Ihre Ernst-Reuter-Schule 1 kommen.

Das Wichtigste zuerst: Die Wiederöffnung der Schulen ist daran gebunden, dass alle Beteiligten (vor allem Sie als Schüler*innen, aber natürlich auch wir Lehrkräfte) die Abstandsregeln von 1,5 m einhalten, und zwar nicht nur in den Klassenräumen, sondern überall (auf den Treppen, in den Hallen, auf dem Schulhof etc.). Die Umsetzung dieser Vorgabe bedeutet für unsere Schule, dass – je nach Raumgröße – maximal 12 Schüler*innen gleichzeitig in einem Klassenraum sein können. Die Klassen und Kurse müssen für den Unterricht also geteilt, manchmal sogar gedrittelt werden. Dazu erfahren Sie weiter unten mehr.

Zunächst möchten wir Ihnen gerne die sehr umfangreichen Hygienemaßnahmen erläutern, die Sie in Ihrem Interesse, aber auch im Interesse der Allgemeinheit unbedingt einhalten müssen, und zwar ohne Ausnahmen:

  • Händewaschen: In jedem Klassenraum und in den Toiletten sind Seife und Papierhandtücher. Waschen Sie sich die Hände immer als erstes, wenn Sie in die Schule kommen, waschen Sie sie auch, bevor Sie etwas essen und natürlich wenn Sie auf der Toilette waren.
  • Einen Mund-Nasen-Schutz empfehlen wir; er ist aber während des Unterrichts nicht verpflichtend; in öffentlichen Verkehrsmitteln (also auf dem Schulweg) müssen Sie ihn natürlich tragen.
  • Damit der Abstand von 1,5 Metern auch außerhalb der Klassenräume eingehalten werden kann, nutzen Sie bitte das vordere Treppenhaus als Eingang in die Schule (also wenn Sie morgens kommen) und das hintere Treppenhaus als Ausgang aus der Schule (auf diese Weise wollen wir vermeiden, dass enge Stellen entstehen, an denen man sich aneinander vorbeiquetschen muss).
  • In den Unterrichtsräumen sind die Tische schon so gestellt, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. Die Tische müssen so stehen bleiben, wie sie jetzt stehen; Sie dürfen sie nicht verrücken und auch keine weiteren Stühle dazustellen. Das gleiche gilt für die Tische in den Hallen: Auch diese sind mit entsprechendem Abstand aufgestellt und müssen genau so stehen bleiben (auch hier: keine zusätzlichen Stühle dranrücken!).
  • In den Toiletten dürfen sich nicht mehr als zwei Schüler*innen gleichzeitig befinden, damit auch hier der Abstand eingehalten wird.
  • Achten Sie auch bitte darauf, dass Sie alles selbst dabei haben, was Sie für sich und den Unterricht brauchen. Das beginnt mit Büchern, Heften, Stiften, Blättern, Radiergummis, Taschenrechnern und sonstigem Unterrichtsmaterial und geht weiter mit Tempotaschentüchern, Handcremes, Getränken oder Essen. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass Sie Dinge von Ihren Nachbarn ausleihen oder nutzen und umgekehrt.

Wir wissen: Das hört sich alles ziemlich gruselig an, und es tut uns auch leid, Sie mit all diesen Regeln konfrontieren zu müssen. Aber die Einhaltung dieser Maßnahmen ist absolut notwendig, damit eine schrittweise Öffnung der Schule für den Unterricht überhaupt gelingen kann. Wir hoffen und bauen daher auf Ihre Einsicht und Ihr Verantwortungsgefühl für sich und Ihre Mitmenschen.

Wir müssen als Schule aber auch die Einhaltung dieser Regeln gewährleisten, dafür werden Lehreraufsichten an verschiedenen Stellen des Schulgebäudes sorgen. Sie werden Schüler*innen, die sich nicht daran halten (vor allem an die Abstandsregel), zunächst nur darauf hinweisen. Aber da es unsere Pflicht ist, die Schulgemeinde insgesamt zu schützen, müssen wir Schüler*innen, die wiederholt dagegen verstoßen und ermahnt werden müssen, gegebenenfalls nach Hause schicken und zumindest für diesen Tag von der Schule ausschließen. Wir gehen aber eigentlich davon aus, dass es dazu nicht kommen wird, weil Sie hinreichend verantwortungsvoll sind.

Nun aber zur Organisation des Unterrichts:

Das Kultusministerium sieht vor, dass die Schulen zunächst mit dem Unterricht in den beiden Leistungskursen sowie in Mathematik und Deutsch beginnen. Der Unterricht in diesen Fächern wird überwiegend als Präsenzunterricht (also im Klassenraum, zwischen Lehrkraft und Schüler*innen) stattfinden, kann aber auch teilweise mit Aufgaben verknüpft werden, die Sie selbstständig zu Hause bearbeiten. Ihr Stundenplan wird also zunächst nicht allzu voll sein. Allerdings bekommen Sie in den anderen Fächern, teilweise auch in den oben aufgeführten, weiterhin Aufgaben „im Homeschooling“. Bei diesem Homeschooling geht es nicht darum, dass der Stoff, der in den Kerncurricula für die Q2 vorgesehen ist, vollständig erarbeitet werden kann (das ist unmöglich). Es geht eher darum, dass Sie nicht vollständig aus dem Arbeitsrhythmus in den Fächern herauskommen sollen.

Damit der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, haben wir die meisten Lerngruppen halbiert; einige wenige mussten gedrittelt werden. Wir organisieren das folgendermaßen: Die Lerngruppen werden in eine A-Gruppe und eine B-Gruppe geteilt (bei besonders großen Lerngruppen wird es eine A1-, eine A2- und eine B-Gruppe geben). Der Lehrer oder die Lehrerin unterrichtet in der einen Woche die A-Gruppe(n), in der anderen Woche die B-Gruppe, immer im Wechsel. Das heißt, in den meisten Fällen sind Sie nur jede zweite Woche in der Schule, in der anderen Woche haben Sie Aufgaben für zu Hause. Die Gruppeneinteilung erfahren Sie von Ihrer Klassenlehrerin/Ihrem Klassenlehrer – die Gruppeneinteilung ist vorgegeben, Tauschen ist nicht möglich. Wer beispielsweise A1 angehört, muss immer dann kommen, wenn A1 Unterricht hat.

Nun ist es so, dass einige Lehrkräfte aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung zu einer Risikogruppe gehören und daher den unmittelbaren Kontakt mit Schülergruppen vermeiden sollten. Diese Lehrkräfte werden den Unterricht in den oben genannten Fächern im Homeschooling gestalten. Auch bei den Schüler*innen gibt es Personen, die einer Risikogruppe [Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie die Risikogruppen definiert sind, schauen Sie sich die Beschreibung auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts an.] angehören (in der Regel nicht wegen ihres Alters :-) oder die in einem Haushalt mit einer Person aus einer Risikogruppe leben. Sollte das auf Sie zutreffen, sind Sie vom Schulbetrieb befreit (müssen allerdings eine ärztliche Bescheinigung vorlegen).

Last but not least:

Am Montag, den 27.04.2020, möchten wir Sie, die Schüler*innen der Q2 (außer den wegen Risikogruppenzugehörigkeit befreiten) gerne alle einmal in der Schule sehen und mit Ihnen sprechen, d.h. Sie treffen sich mit Ihren Klassenlehrer*innen, mit denen Sie viele Fragen (ganz sicher nicht alle, denn vieles muss sich in den nächsten Wochen erst finden) klären können. Wenn noch Zeit bleibt, beginnen Sie mit dem Unterricht in diesem Fach.

Deshalb ist für Montag, den 27.04.2020, Folgendes geplant:

  • In den ersten beiden Stunden kommen die A- und A1-Schüler*innen und gehen (auf den Abstand achten! Immer!) in ihre Klassenräume zu Gespräch und Unterricht mit Ihren Klassenlehrer*innen.
  • Die dritte Stunde ist ein zeitlicher Puffer, damit es nicht zu Begegnungen kommt.
  • In der vierten und fünften Stunde kommen die B-Schüler*innen, ebenfalls zu ihren Klassenlehrer*innen.
  • In der sechsten Stunde findet wiederum nichts statt
  • In der siebten und achten Stunde kommen die A2-Schüler*innen.

 Ab Dienstag haben in dieser Woche dann die A-Gruppen Unterricht, in der nächsten Woche die B-Gruppen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start!

Und wir wünschen Ihnen (und uns) viel Gelassenheit und Geduld mit den vielen Fragen, die sich nicht gleich klären lassen werden; wir wünschen Ihnen aber auch die notwendige Disziplin bei der Einhaltung der Maßnahmen!

i.A. Carl Kaiser
für die Schulleitung

Sehr geehrte Schulgemeinde,

nach den Osterferien bleibt der Schulbetrieb in Hessen zunächst noch eine weitere Woche vollständig ausgesetzt. Ab dem 27. April 2020 wird der Schulbetrieb schrittweise wieder aufgenommen. Aufgrund der hohen Anforderungen des Infektionsschutzes (Einhaltung der Abstandsgebote, hygienische Maßnahmen) wird die Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Hessen in verschiedenen Etappen bzw. Stufen erfolgen müssen. Dabei gilt die grundsätzliche Maxime, dass aufgrund der hohen hygienischen Anforderungen in einem ersten Schritt höhere Jahrgangsstufen wieder in den Präsenzunterricht wechseln sollen.

  • Der Jahrgang Q4 muss nicht mehr - außer zu den Präsentationsprüfungen, den mündlichen Abiturprüfungen und den schriftlichen Nachprüfungen - in die Schule.
  • Für den Jahrgang Q2 beginnt ab Mo, 27.04.2020 der Unterricht.
  • Die E-Phase soll dann - soweit es die weitere Entwicklung der Pandemie zulässt - im Laufe des Monats Mai folgen. Bis dahin wird das Homeschooling fortgesetzt. Es soll allen Schülerinnen und Schülern in diesem Schuljahr noch einmal ermöglicht werden, Unterricht vor Ort zu erhalten. Weitere Informationen erfolgen nach den Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundekanzlerin am 30. April 2020. Um die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten, werden die Klassen auf eine maximale Größe von 15 Schülerinnen und Schülern verkleinert. Die organisatorischen Rahmenbedingungen dazu werden uns noch durch das Hessische Kultusministerium mitgeteilt.

Schülerinnen und Schüler, die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus dem Risiko eins schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, sind vom Schulbetrieb weiter befreit. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen einer Risikogruppe in einem Haushalt leben.

Die Gruppengrößen richten sich nach den räumlichen Gegebenheiten vor Ort. Zwischen den Schülerinnen und Schülern sollte eine Mindestabstand von 1,5 Metern in allen Richtungen eingehalten werden. Weitere Absprachen mit den Gesundheitsbehörden und den Schulträgern sind derzeit in der Abstimmung. Die Gruppengröße soll in der Regel 15 Schülerinnen und Schüler nicht übersteigen.

Der Unterricht soll in der Regel einen Umfang von mindestens 20 Wochenstunden umfassen. Da die Schulen vor Ort die Gegebenheiten am besten einschätzen können, kann es notwendig sein, Stundenplananpassungen vorzunehmen.
Im Rahmen der vorhandenen Personal- und Raumkapazitäten können zudem sogenannte Präsenztage in jeder Woche vorgesehen werden, an denen Unterricht erfolgt und zusätzliche Arbeitsaufträge für andere Tage, die die Schülerinnen und Schüler nicht in der Schule verbringen, verteilt werden.

Bewertung der unterrichtsersetzenden Lernsituationen

Hinsichtlich der Bewertung der unterrichtsersetzenden Lernsituationen ist geregelt, dass nach Wiederaufnahme des Unterrichts keine Bewertung des Wissens und der Kompetenzen, die sich Schülerinnen und Schüler in der Zeit der Freistellung vom Unterricht angeeignet haben, im Sinne einer Leistungsbewertung gemäß §73 HSchG erfolgen darf.

Notwendig ist aber, dass die Lehrkräfte nach der Wiederaufnahme des Unterrichts die Lernstände der Schülerinnen und Schüler ermitteln und die Inhalte der Lernangebote aus dieser Zeit aufgreifen. Nach der vertieften Behandlung im regulären Unterricht können diese Inhalte zu einem geeigneten Zeitpunkt auch Gegenstand von Leistungsnachweisen werden und einer Leistungsbewertung unterliegen. Ebenso ist es aus pädagogischen Erwägungen für die Lehrkraft möglich, besondere Leistungen der Schülerinnen und Schüler positiv zu berücksichtigen.

Übergänge in die höhere Jahrgangsstufe

Grundsätzlich werden die Versetzungsentscheidungen auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen. Werden die Versetzungsbedingungen in diesem Schuljahr nicht erfüllt, erfolgt trotzdem ein Aufrücken in die höhere Jahrgangsstufe.

In den Fällen, in denen der vor der Zeit der Schulschließung gezeigte Leistungsstand der Schülerin oder des Schülers eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsthöheren Jahrgangsstufe nicht erwarten lässt, sollte die Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung genutzt werden. Lehrkräfte und Klassenlehrkräfte beraten dabei.

Schulfahrten, Unterrichtsgänge und Betriebspraktika

Schulfahrten wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten dürfen aufgrund der unklaren Reiselage in vielen Regionen und Ländern bis zum Beginn der Herbstferien nicht stattfinden.

Auch Betriebspraktika, Wanderungen, Exkursionen und der Besuch außerschulischer Lernorte entfallen in dieser Zeit (bis zu den Herbstferien), damit sich die Schulen in den ersten Wochen nach den Sommerferien voll auf den Unterricht und ggf. die Kompensation von ausgefallenem Lernstoff konzentrieren können. Es gelten die bereits kommunizierten Regelungen zur Kostenübernahme durch das Land.

Angesichts des noch unklaren weiteren Pandemieverlaufs sollen Schulen zudem bis auf weiteres keine Neubuchungen von Klassenfahrten außerhalb Deutschlands für das Schuljahr 2020/21 vornehmen.

Wie geht es genau weiter?

Die Schulen erhalten im Laufe der Zeit weitere ergänzende Informationen. Anfang der Woche erhalten wir Informationspakete zu Themenbereichen wie Übergänge/Versetzungsentscheidungen, Notengebung/Zeugnisse, weitere Details zur Durchführung der Abschlussprüfungen sowie ein Muster für einen schulischen Hygieneplan.

Außerdem erhalten wir rechtzeitig vor der Wiederaufnahme des Schulbetriebs u.a. eine Handreichung zu schulischen Lerninhalten für die unterrichtsersetzenden Lernsituationen zu Hause, zur Schülerbeförderung (in Abstimmung mit den Schulträgern), zum Personaleinsatz (Umgang mit Risikogruppen unter den Lehrkräften, Bedarfsdeckung), zu den Lehramtsprüfungen und zum Ganztag.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Hessischen Kultusministeriums.


Mit freundlichen Grüßen
Monika Weber-Backhaus

Beratungsmöglichkeiten und Gesprächsangebote der Schulseelsorge in Zeiten der Coronakrise

Liebe Schüler*innen,
um die Ausbreitung des Coronavirus wirksam einzudämmen, sind seit dem 16. März alle Schulen sowie andere öffentliche Einrichtungen geschlossen. Als Schulpfarrer und Schulseelsorger habe ich auch in dieser Ausnahmesituation immer ein offenes Ohr für Euch!

Ihr könnt mich jederzeit über meine E-Mail-Adresse bjoern.rahlwes [at] t-online.de sowie telefonisch unter der Festnetznummer 069 / 525178 täglich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr erreichen! Das gilt auch für die gesamte Dauer der Osterferien!
Wenn ihr also eine Beratung oder ein Gespräch wünscht, meldet Euch bitte einfach per Mail oder Telefon bei mir! Falls Ihr mich nicht sofort persönlich erreicht, bitte ich um eine kurze Mitteilung, wie ich Euch telefonisch erreichen kann, ich werde Euch dann umgehend zurückrufen.

Binnen kürzester Zeit hat das Coronavirus mit seiner Infektionsgefahr unseren Alltag tiefgreifend verändert und damit mindestens auch für die nächsten Wochen weitreichende Konsequenzen für unser tägliches Leben. Berechtigte Sorgen um die eigene Gesundheit sowie die der Familie und Freunde, mögliche wirtschaftliche Folgen der Coronakrise und der Umgang mit der notwendigen sozialen Isolation stehen dabei als Themen im Mittelpunkt.

Kommt wohlbehalten und gesund durch die nächste Zeit! Das wünsche ich Euch von ganzem Herzen,

Euer
Björn Uwe Rahlwes, Pfarrer

Feiern in Zeiten von Corona

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,

die schriftlichen Prüfungen liegen nun hinter Euch. Das ist ein Grund zur Freude — und in „normalen“ Jahren auf jeden Fall auch ein Grund zum Feiern!

Doch leider ist dieses Jahr 2020 mit der Corona-Pandemie kein „normales“ Jahr. Auch wenn wir gut nachvollziehen können, dass Ihr Euch jetzt gerne treffen, zusammen feiern — und ja, auch zusammen trinken möchtet. Leider müssen wir Euch das in diesem Jahr verwehren — zumindest für den jetzigen Zeitpunkt.

Die allermeisten von Euch wissen das natürlich und sind so vernünftig, dass sie die Abi-Nachfeiern sein lassen. Zum Schutz von uns allen, vor allem aber der älteren und schwächeren Menschen, Eurer Großeltern, Kranken oder Menschen, die nicht krank werden dürfen, müsst Ihr in diesem Jahr bitte auf das gemeinschaftliche Feiern verzichten! Nur so erreichen wir unser gemeinsames Ziel, bald unsere Freiheiten zurückzugewinnen.

Wir bitten Euch daher eindringlich, aktuell auf Feiern und Treffen der Abiturientinnen und Abiturienten zu verzichten.
Begebt Euch bitte im Anschluss an die Prüfung direkt nach Hause — unter Wahrung der mit dem verschärften Kontaktverbot verbundenen Regeln, das heißt einzeln oder in Gruppen von maximal zwei Personen.

Nur so könnt Ihr dazu beitragen, dass sowohl Ihr als auch Eure Freunde und Familien gesund bleiben und Ihr hoffentlich eine Feier nachholen könnt.

Vielen Dank!

Der Hessische Kultusminister -- Die Polizei in Hessen -- Die Landesschülervertretung

Trotz der aktuellen Umstände hängen die ersten Abiplakate und wünschen den Abiturient*innen viel Erfolg bei den bevorstehenden Prüfungen. Auch wir drücken allen die Daumen und wünschen viel Glück und Gesundheit! Die ersten Plakate kann man sich hier anschauen...

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.