Erdkunde

Das Fach Erdkunde ist ein freiwilliges, aber trotzdem vollwertiges Fach. Die Kurse können für die Grundkursrechnung im Abitur angerechnet werden. Das Fach Erdkunde kann auch als Abiturprüfungsfach gewählt werden.

Zielsetzung

Das Fach Erdkunde in der Oberstufe hat zum Ziel, die Schüler zur Analyse von verschiedenen Räumen mit ihren natur- und kulturlandschaftlichen Merkmalen zu befähigen.

Da es um die räumliche Ausprägung von natürlichen und gesellschaftlichen Prozessen geht. liegt ein Schwerpunkt in der Arbeit mit verschiedenstem Kartenmaterial, schematischen Darstellungen und Statistiken, dazu können Geländebegehungen und/oder Exkursionen durchgeführt werden.

Themen der Einführungsphase

Die Themenfolge E1 bis Q4 ist so angelegt, dass in der Einführungsphase naturgeographische und sozialgeographische Grundlagen erarbeitet werden, die an konkreten Raumbeispielen angewandt werden. Unter anderem: Reliefbildung, Zirkulation in der Atmosphäre, Plattentektonik, Bodenbildung; Klima- und Vegetationszonen; Ökologisches Gleichgewicht; Zersiedelung; Verstädterung; Flächennutzungskonkurrenzen; Raumordnungspolitik; Auswirkung der natürlichen Faktoren auf den wirtschaftenden Menschen.

Themen der Qualifikationsphase

Im ersten Jahr der Qualifikationsphase (Q1/2) liegt der Schwerpunkt auf der Raumanalyse Deutschlands und Europas (Bevölkerungsverteilung; Verkehrsplanung; Flurbereinigung; strukturschwache Raume, Bedeutung der räumlichen Ausstattung für die Wirtschaft der europäischen Staaten).

Im zweiten Jahr der Qualifikationsphase (Q3/4) werden Entwicklungs- und Strukturmerkmale von Entwicklungsländern allgemein erarbeitet und die besonderen Merkmale der naturräumliche Ausstattung der Tropen am Beispiel einzelner Länder untersucht. Mögliche Perspektiven von Entwicklungsländern und die Chancen der Entwicklungspolitik der Industrieländer werden am Beispiel von Afrika erörtert.

Mehr in dieser Kategorie: « Religion